3D-Druck – Demo (MCP)

3D-Druck

Vom digitalen Modell zum physischen Objekt – Schicht für Schicht.

Was ist 3D-Druck?

3D-Druck (additive Fertigung) erzeugt dreidimensionale Objekte, indem Material Schicht für Schicht aufgetragen wird. Aus einer digitalen 3D-Datei entsteht so – ohne Werkzeuge oder Formen – direkt ein physisches Bauteil. Das ermöglicht komplexe Geometrien, schnelle Prototypen und individuelle Einzelstücke.

Gängige Verfahren

FDM

Fused Deposition Modeling: geschmolzener Kunststofffaden wird Schicht für Schicht extrudiert. Günstig, robust und ideal für Prototypen.

SLA

Stereolithografie: flüssiges Harz wird per UV-Laser punktgenau ausgehärtet. Sehr feine Details und glatte Oberflächen.

SLS

Selektives Lasersintern: Pulver wird per Laser verschmolzen. Stabile, funktionale Teile ganz ohne Stützstrukturen.

Häufige Fragen zum 3D-Druck

Am häufigsten Kunststoffe wie PLA, PETG, ABS oder Nylon. Daneben gibt es UV-härtende Harze (Resin), flexible Filamente (TPU) sowie Metall- und Keramikpulver für industrielle Verfahren.

Das hängt von Größe, Detailgrad und Schichthöhe ab – von wenigen Minuten für kleine Teile bis zu mehreren Stunden oder sogar Tagen für große, hochauflösende Objekte.

FDM-Drucker arbeiten typischerweise mit 0,1–0,3 mm Schichthöhe. Harzdrucker (SLA/DLP) erreichen deutlich feinere Details bis unter 0,05 mm. Die erreichbare Genauigkeit hängt stark vom Verfahren und Gerät ab.

Prototypenbau, Ersatzteile, Vorrichtungen und Werkzeuge, Medizintechnik (z. B. Prothesen), Schmuck, Architekturmodelle und zunehmend die Serienfertigung individualisierter Produkte.